Frostige Tänze mit des Erlkönigs Töchtern

Fast schon gespenstisch wirken die Nebelschwaden, die mich diese Woche allmorgentlich auf dem Weg zur Arbeit begleiteten. Die Luft ist klirrend kalt und der Blick wie gebannt von den Wolkenfäden, die sich scheinbar in den überfrohrenen Zweigen der Bäume verfangen haben.

Als Autofahrer darf ich sagen, dass dieses Wetter durchaus seine Tücken hat – die überfrierende Nässe, der dichter Nebel und die tiefstehende Sonne fordern höchste Aufmerksamkeit. Doch falls Ihr die Möglichkeit habt, einfach mal rechts ran zu fahren und den Blick über die Felder und Wiesen schweifen zu lassen, dann solltet Ihr dies tun!

Es bietet sich ein fast schon monochrom wirkender Anblick von dunklen Bäumen, die mit weißen Kristallen geschmückt wurden, von weiten Wiesen, die mit Puderzucker bestreut und in Zuckerwatte verpackt wurden, von Gräben, aus denen zähflüssiger Dampf krabbelt und Rehen und Hasen, die auf der Suche nach etwas Gutem zu futtern durch die Landschaft streifen.

Genießt den Winter in seiner Schönheit, denn trist und grau wird es noch früh genug wieder!

Nebelschwaden über einer Wiese

Nebelschwaden über einer Wiese

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